Uber

Von Rücksichtslosigkeit und Ignoranz:
Die Lehren aus dem Uber-Crash

Am 18. März 2018 starb Elaine Herzberg auf einer vierspurigen Straße in Tempe, Arizona. Die Amerikanerin hatte, ihr Fahrrad schiebend, versucht, die Straße zu Fuß zu überqueren. Getroffen wurde sie von einem Testfahrzeug des Unternehmens Uber, das in der Stadt seine hochautomatisierten Fahrzeuge erprobte. Der Volvo traf Elaine Herzberg ungebremst mit einer Geschwindigkeit von knapp 70 Kilometern pro Stunde. Sie war die erste Fußgängerin überhaupt, die von einem „autonomen“ Fahrzeug getötet wurde. Doch warum kam Herzberg zu Tode? War sie unvermittelt vor Ubers Volvo getreten? Hatte der Testfahrer zu spät reagiert, der die Fahrt des Systems überwachen sollte? Hatte die ausgeklügelte Hard- und Software in Ubers Testwagen versagt, die Herzberg hätte erkennen und eine Notbremsung einleiten müssen?

Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Unfall scheint zumindest eines klar zu sein:

Elaine Herzberg hätte nicht sterben müssen.

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News zum autonomen Fahren {KW04/2019}

Die deutsche Anti-Waymo/Uber/Lyft-Allianz formiert sich: Unter dem etwas idiosynkratisch anmutenden Namen „Jurbey“ fusionieren Daimler und BMW ihre „mobility services“. Auch im Bereich des autonomen Fahrens und bei der Batterieforschung will man künftig zusammenarbeiten oder prüft jedenfalls eine solche Zusammenarbeit. Die Meldungen verdeutlichen: Die traditionsreichen deutschen Autohersteller sehen zunehmend wenig Sinn darin, jeweils eigene „full stacks“ etwa für das autonome Fahren zu entwickeln.

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Mythen des autonomen Fahrens II

Der Hype um das autonome Auto scheint ungebrochen. Warum ist das so? Mit der Technik werden zahlreiche Versprechen verknüpft, die die Mobilität auf den Kopf stellen sollen. Das selbstfahrende Automobil verspricht Sicherheit, neue Freiräume und nicht weniger als die „Demokratisierung des Fahrens“. Aber was ist wirklich dran an diesen Verheißungen? Und wo gibt es das …

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News zum autonomen Fahren {KW47/2018}

Bloomberg berichtet, dass womöglich ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum kommerziellen Einsatz automatisierter Fahrzeuge erreicht ist: Die Alphabet-Tochter Waymo könnte schon in ein paar Wochen ihren Robotaxi-Dienst für die Öffentlichkeit freigeben. Diese Öffentlichkeit wird gleichwohl geographisch begrenzt sein: Der Service soll zunächst im Großraum der Millionenstadt Phoenix im US-amerikanischen Bundestaat Arizona an den Start …

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